03 April 2026, 00:41

NRW-Minister steigen von Elektro- auf Diesel-Dienstwagen um – trotz Klimazielen

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister steigen von Elektro- auf Diesel-Dienstwagen um – trotz Klimazielen

Mehrere Minister in Nordrhein-Westfalen sind von Elektro- auf Diesel-Fahrzeuge als Dienstwagen umgestiegen. Finanzminister Marcus Optendrenk und Bauministerin Ina Scharrenbach gehören zu den Wechselwilligen. Der Schritt erfolgt trotz der Bemühungen des Landes, den Verkehr umweltfreundlicher zu gestalten.

Optendrenk nutzte zuvor einen elektrischen BMW i7, stellte jedoch fest, dass die Reichweite für längere Fahrten nicht ausreicht. Er fährt nun einen Audi A8 L 50 TDI Quattro mit Verbrennungsmotor. Auch Bauministerin Scharrenbach begründete ihren Wechsel zu einem Diesel-Fahrzeug mit praktischen Erwägungen.

Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski bleiben ebenfalls bei Dieselmodellen. Gleichzeitig setzen sieben Kabinettsmitglieder – Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen – weiterhin auf Elektro- oder Hybridfahrzeuge.

Die Landesregierung bestätigte, dass künftige Bestellungen für die Minister Neubaur, Schäffer, Limbach und Gorißen Elektromodelle umfassen werden. Allerdings laufen einige Leasingverträge bald aus, wobei mindestens ein Minister erneut ein Diesel-Fahrzeug wählt. Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul nutzen gepanzerte Dienstlimousinen, die derzeit nur mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind.

Die Änderungen spiegeln die anhaltenden Herausforderungen wider, praktische Anforderungen mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen. Während einige Minister bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen bleiben, setzen andere aus Gründen der Zuverlässigkeit wieder auf Diesel. Die Fuhrparkpolitik des Landes bleibt damit eine Mischung aus alter und neuer Technologie.

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AKTUALISIERUNG

CDU ministers switch to diesel as Greens stick with electric vehicles

New insights reveal a clear partisan divide in vehicle choices among NRW ministers. While CDU members like Ina Brandes and Nathanael Liminski have joined Marcus Optendrenk and Ina Scharrenbach in returning to diesel, all Green Party ministers – Mona Neubaur, Verena Schäffer, Benjamin Limbach, and Oliver Krischer – are reordering electric or hybrid models despite expiring leases. This ideological split underscores practical versus policy-driven decisions, with CDU ministers citing operational needs and Greens prioritising climate goals.