NRW investiert 140 Millionen Euro in 20 neue Expressbuslinien bis 2032
Julian NetteNRW investiert 140 Millionen Euro in 20 neue Expressbuslinien bis 2032
Nordrhein-Westfalen (NRW) baut sein ÖPNV-Netz aus: 20 neue Expressbuslinien geplant
Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will das öffentliche Verkehrsnetz mit 20 neuen Expressbuslinien erweitern. Für das bis 2032 laufende Projekt stellt das Land 140 Millionen Euro bereit – mit dem Ziel, die Anbindung ländlicher Gemeinden zu verbessern. Von den neuen Verbindungen sollen rund 600.000 Einwohner profitieren.
Die Ausweitung ist Teil des Koalitionsvertrags der schwarz-grünen Landesregierung zur Stärkung des Regionalverkehrs. Aktuell verkehren in NRW bereits 37 Expressbuslinien, doch die neuen Strecken sollen vor allem ländliche Gebiete mit Bahnhöfen und S-Bahn-Halten verbinden. Dadurch wird es Fahrgästen leichter fallen, wichtige Verkehrsknotenpunkte zu erreichen.
Die Busse werden mindestens stündlich fahren, in Stoßzeiten sogar häufiger. Die Betriebszeiten umfassen werktags mindestens den Zeitraum von 6:00 bis 20:00 Uhr, auf einigen Strecken könnte das Angebot darüber hinausgehen. Sowohl die bestehenden als auch die neuen Expresslinien erhalten ein einheitliches Design, um für Fahrgäste besser erkennbar zu sein.
Die Finanzierung des Projekts ist durch die Landesregierung bis 2032 gesichert. Die Initiative soll Lücken im öffentlichen Nahverkehr schließen – insbesondere in schwer erreichbaren Regionen.
In den kommenden Monaten soll das erweiterte Expressbusnetz an den Start gehen und häufigere sowie zuverlässigere Reiseoptionen bieten. Mit den 140 Millionen Euro Fördergeldern wird das Vorhaben die Verkehrsanbindung in ganz NRW stärken. Von der Ausweitung profitieren vor allem die rund 600.000 Menschen in ländlichen und bisher unterversorgten Gebieten.






