26 June 2026, 04:07

Notunterkunft in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober ihre Türen

'Wir sind gut vorbereitet'

Notunterkunft in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober ihre Türen

Die Notunterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen wird am 1. Oktober geschlossen. Die Bezirksregierung Arnsberg bestätigte die Entscheidung, nachdem sie mitgeteilt hatte, den Mietvertrag nicht zu verlängern. Seit Ende 2023 hatten in der Einrichtung etwa 150 Menschen Unterschlupf gefunden.

Die Halle diente als Notquartier im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Der Bund hatte zugesagt, während dieser Zeit keine neuen Geflüchteten nach Hamm zu verteilen. Die aktuellen Bewohner werden nun vor der Schließung in andere landeseigene Unterkünfte verlegt.

Nach ihrem Auszug beginnt die Stadt mit dem Abbau und der Einlagerung der Ausstattung. Anschließend folgen Sanierungs- und Reparaturarbeiten, um die Halle wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen. Bürgermeister Marc Herter zeigte sich zufrieden, dass der Veranstaltungsort bald als hochwertiger Eventraum für die Bürger der Region wiedereröffnet wird.

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Die Stadt behält sich vor, die Halle bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden wieder als Unterkunft zu aktivieren. Dank städtischer Ausstattung ist eine schnelle Umrüstung möglich. Die Verantwortlichen betonen, dass Hamm stets würdevollen und sozial akzeptablen Wohnraum bereitstellen könne, sobald dies erforderlich sei.

Durch die Schließung werden rund 240 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften frei. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Halle wieder als öffentlicher Veranstaltungsort genutzt werden. Der Mietvertrag der Bezirksregierung endet am 30. September – damit ist der offizielle Übergang eingeleitet.

Quelle