Mönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region
Edit NiemeierMönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region
Mönchengladbach stimmt über Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr ab
Mönchengladbach bereitet sich auf einen Bürgerentscheid vor, bei dem es um die Beteiligung der Stadt an der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele geht. Die Briefwahl, an der alle wahlberechtigten Einwohner teilnehmen können, entscheidet darüber, ob die Stadt den Antrag für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 unterstützt. Die Stimmabgaben müssen bis Mittwoch, den 15. April, 16:00 Uhr, eingegangen sein; die Auszählung findet am 19. April statt.
Im Mittelpunkt des Referendums steht eine zentrale Frage: Ob die Wähler die Teilnahme Mönchengladbachs an der Olympia-Bewerbung befürworten. Bei einer Zustimmung würde die Stadt die Eishockey-Wettbewerbe im HockeyPark und im Borussia-Park ausrichten.
Die Unterlagen für die Briefwahl erreichen die Wahlberechtigten bis Sonntag, den 29. März. Jedes Paket enthält einen Stimmzettel, einen blauen Umschlag für die Stimme, eine Wahlbenachrichtigung, einen roten Rückumschlag sowie ein Informationsblatt. Wahlberechtigt sind alle in Mönchengladbach gemeldeten Einwohner ab 16 Jahren mit deutscher oder EU-Staatsbürgerschaft.
Rund 1.200 Wahlhelfer werden die Stimmen aus 110 Briefwahlbezirken auswerten. Die Auszählung beginnt am Sonntag, den 19. April, um 16:00 Uhr im Berufskolleg an der Volksgartenstraße. Damit das Ergebnis Gültigkeit erlangt, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten – etwa 20.400 Personen – mit "Ja" stimmen.
Das Ergebnis wird über die Rolle Mönchengladbachs in der Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung entscheiden. Ein erfolgreicher Ausgang könnte große Sportereignisse in die Stadien der Stadt bringen. Die offiziellen Stellen werden das Ergebnis jedoch nur bestätigen, wenn die erforderliche Mindestbeteiligung erreicht wird.