Mönchengladbach baut elektrisches Busdepot für 260 E-Busse bis 2030
Auf dem Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne in Mönchengladbach vollzieht sich derzeit ein tiefgreifender Wandel. Seit Jahresbeginn verwaltet die Niederrheinische Energie und Wasser (NEW) das 96.200 Quadratmeter große Areal. Geplant sind nun ein voll elektrisches Busdepot sowie neue Betriebsanlagen – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Ziel einer komplett elektrischen Busflotte bis 2030.
Die Stadt bereitet zwei neue Bebauungspläne für das Gelände vor. Im Bebauungsplan Nr. 812/N ist ein Busdepot mit Werkstätten, Verwaltungsgebäuden und Personalräumen vorgesehen. Das Depot wird als zentraler Knotenpunkt für bis zu 260 Elektrobusse dienen und bietet Stellplätze, Ladestationen sowie Wartungseinrichtungen.
In unmittelbarer Nähe sieht der Bebauungsplan Nr. 819/N eine Erweiterung des Betriebsstandorts des Entsorgers mags nördlich der Autobahn A 61 vor. Das angrenzende Grundstück wird für Recyclinganlagen und Betriebsgebäude umgewidmet, wobei größere Bauwerke im hinteren Bereich und eine begrünte Umrandung entstehen sollen. Rund 20 Prozent der Fläche bleiben als natürlicher Lebensraum unberührt.
Die Entwurfpläne können Bürgerinnen und Bürger bei einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, dem 24. März, im Rheydter Rathaus einsehen. Vom Mittwoch, dem 25. März, bis Freitag, dem 24. April, stehen die Unterlagen zudem online sowie im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung zur Verfügung.
Das neue Depot ist ein zentraler Baustein für die Umstellung der gesamten Mönchengladbacher Busflotte auf Elektroantrieb bis 2030. Die Pläne der Stadt umfassen zudem betriebliche Modernisierungen und Umweltschutzmaßnahmen. Bürgerfeedback wird in die finalen Entwürfe einfließen, bevor diese umgesetzt werden.