Moerser Tafel droht Schließung: 2.000 Menschen ohne Lebensmittelhilfe
Ivana SchleichMoerser Tafel droht Schließung: 2.000 Menschen ohne Lebensmittelhilfe
Tafel in Moers steht vor dringendem Umzug – Versorgung von 2.000 Menschen in Gefahr
Die Moerser Tafel muss dringend neue Räumlichkeiten finden, nachdem sie die Kündigung für ihre aktuellen Geschäftsräume mit einjähriger Frist erhalten hat. Die Einrichtung versorgt rund 2.000 Menschen in 600 Haushalten und dient als zentraler Verteilerknoten für benachbarte Tafeln in der Region. Ohne einen geeigneten Ersatz drohen Versorgungsengpässe – nicht nur für die lokale Bevölkerung, sondern auch für umliegende Städte.
Seit Jahren betreibt die Tafel ihr Lager in der Wittfeldstraße 49, wo sie mittwochs und freitags zweimal wöchentlich Lebensmittel ausgibt. Die Räumlichkeiten sind ideal: ebenerdig gelegen, mit hohen Decken, einem Kühlraum und ausreichend Stauraum. Die Miete von nur 800 Euro für 400 Quadratmeter machte das Objekt sowohl praktisch als auch bezahlbar.
Zudem fungiert die Moerser Tafel als zentrales Lager und beliefert weitere Tafeln in Goch und Kalkar, während sie enge Verbindungen nach Duisburg pflegt. Doch die Suche nach einem neuen Standort gestaltet sich schwierig. Eine Alternative, das Wallcenter, scheiterte an unzureichenden Parkmöglichkeiten, Problemen bei der Anlieferung und höheren Nebenkosten.
Ein Ausfall der Tafel würde eine kritische Versorgungslücke reißen. Eine Schließung hätte nicht nur Folgen für Moers, sondern würde auch die Belieferung abhängiger Städte in der Region unterbrechen.
Die Tafel muss schnellstmöglich einen neuen Standort finden, um einen Zusammenbruch ihrer Dienste zu verhindern. Die aktuelle Infrastruktur versorgt Tausende Menschen und koordiniert die Arbeit mehrerer Tafeln in der Region. Doch ein Ersatz, der alle Anforderungen erfüllt, bleibt eine drängende Herausforderung für das Team.






