Lufthansa rettet Inlandsflüge nach Senkung der Luftverkehrssteuer
Lufthansa hat ihre Pläne gestoppt, im kommenden Sommer weitere Inlandsflüge zu streichen. Die Kehrtwende folgt auf die kürzliche Senkung der deutschen Luftverkehrssteuer. Mehrere von der Schließung bedrohte Strecken bleiben nun erhalten – darunter die Verbindung München–Münster/Osnabrück, deren Einstellung die Airline zuvor wegen hoher Kosten in Erwägung gezogen hatte.
Bereits bestätigt hatte Lufthansa die Streichung von drei internationalen Routen: Frankfurt–Toulouse, München–Tallinn und München–Oviedo. Zudem waren die Flugfrequenzen auf einigen Inlandsstrecken reduziert worden. Welche deutschen Verbindungen ohne die Steueränderung hätten fallen können, blieb jedoch unklar – hier gab das Unternehmen keine weiteren Details bekannt.
Dank der Steuerentlastung werden nun die bisher gefährdeten Flüge weiter betrieben. Die Strecke München–Münster/Osnabrück gehört zu den geretteten Verbindungen. Die Maßnahme kommt zustande, weil die geringere Abgabe die finanzielle Belastung für Inlandsflüge verringert.
Für diesen Sommer sind keine zusätzlichen Streichungen angekündigt. Die Entscheidung der Airline bezieht sich jedoch nur auf den aktuellen Flugplan – eine Garantie für künftige Saisonpläne gibt es nicht.
Die erhaltenen Verbindungen werden wie geplant im Sommerflugplan angeboten. Passagiere auf Strecken wie München–Münster/Osnabrück können weiterhin ihre gewohnten Verbindungen nutzen. Die Steuerermäßigung hat – zumindest vorerst – weitere Kürzungen im Lufthansa-Inlandsnetz verhindert.






