19 March 2026, 20:09

Logistikbude revolutioniert Ladungsträgermanagement mit 5 Millionen Euro Series-A-Finanzierung

Ein hoher Stapel von Containern hinter Maschendrahtzaun, mit einer Straße unten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Logistikbude revolutioniert Ladungsträgermanagement mit 5 Millionen Euro Series-A-Finanzierung

Logistikbude sichert über 5 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung für digitale Ladungsträgerverwaltung

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Der Logistik-Softwareanbieter Logistikbude hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde mehr als 5 Millionen Euro eingesammelt, um seine digitale Plattform für das Management von Ladungsträgern auszubauen. Das 2021 gegründete Start-up unterstützt Unternehmen dabei, Vermögenswerte wie Paletten, Container und Gitterboxen mithilfe von KI und Automatisierung zu verfolgen und zu optimieren. Die jüngste Investitionsrunde soll das internationale Wachstum vorantreiben und das Load Carrier Management System (LCMS) weiter automatisieren.

Das Unternehmen entstand aus Forschungsarbeiten am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund. 2023 sammelte es bereits über 2 Millionen Euro in einer Seed-Finanzierung ein und baute sein Team von vier auf 25 Mitarbeiter aus. Die neue Series-A-Runde wurde von Capnamic und Moguntia Capital angeführt, wobei sich auch bestehende Investoren stärker engagierten.

Die Plattform von Logistikbude aggregiert Daten aus bestehenden Systemen, ergänzt sie durch Eingaben aus einer hauseigenen App, Sensortechnologie und automatisierter Dokumentenverarbeitung. KI extrahiert und prüft die Informationen anschließend, um Abläufe zu optimieren. Das System ist als eigenständiger Prozess in der IT-Infrastruktur von Unternehmen konzipiert und richtet sich an die Industrie-, Einzelhandels- und Logistikbranche.

Aktuell verarbeitet die Plattform monatlich über 50 Millionen Ladungsträger für Kunden wie die Nagel-Group und Dachser. Zwar gibt es ähnliche digitale Lösungen, doch positioniert Logistikbude sein LCMS als erstes dediziertes System in dieser Kategorie – bisher mit begrenzter Verbreitung. Die größte Nachfrage kommt aus den Bereichen Logistik, Intralogistik und Fertigung, wie auf Veranstaltungen wie der LogiMAT 2026 deutlich wird.

Das frische Kapital soll die internationale Expansion finanzieren und die Automatisierung im Ladungsträgermanagement weiter vorantreiben. Das Unternehmen strebt an, seine Rolle in dieser aufstrebenden Softwarekategorie zu festigen.

Mit über 5 Millionen Euro an neuer Finanzierung wird Logistikbude seine Aktivitäten global ausbauen und die KI-gestützte Plattform verfeinern. Die Investition unterstützt das Ziel, führend im digitalen Ladungsträgermanagement zu werden. Kunden aus Logistik und Fertigung profitieren von gesteigerter Effizienz und Automatisierung bei der Verwaltung essenzieller Vermögenswerte.

Quelle