Kulturkraftwerk Bergson feiert ein Jahr selbstgemachte Kultur in München-Aubing
Albin KeudelKulturkraftwerk Bergson feiert erstes Jubiläum - Kulturkraftwerk Bergson feiert ein Jahr selbstgemachte Kultur in München-Aubing
Kulturkraftwerk Bergson: Ein Jahr selbstbestimmte Kultur in München-Aubing
Das Kulturkraftwerk Bergson im Münchner Stadtteil Aubing hat sein erstes Jahr erfolgreich abgeschlossen. In einem umgebauten Heizkraftwerk untergebracht, kommt das Haus ohne staatliche Förderung aus und wird allein durch privates Engagement getragen. In den vergangenen zwölf Monaten zog es rund 300.000 Besucher mit einem Mix aus Konzerten, Ausstellungen und öffentlichen Diskussionen an.
Auf einer Fläche von etwa 20.000 Quadratmetern verbindet das Bergson industrielles Erbe mit modernen Kulturflächen. Im Inneren erwarten die Gäste ein Restaurant, ein Biergarten sowie Räume für Kunstausstellungen, Filmvorführungen und Live-Debatten. Ziel ist es, einen offenen Begegnungsort zu schaffen, an dem alle Kultur in ihren vielfältigen Formen erleben können.
Trotz des gelungenen Starts gab es auch Herausforderungen: So stieß etwa das Programm mit Kunstliedern auf zu geringes Interesse. An Wochentagen bleibt es oft ruhig, sofern keine Sonderveranstaltungen stattfinden. Die Sommermonate bringen zusätzliche Schwierigkeiten mit sich, da die Besucherzahlen dann tendenziell zurückgehen.
Zum ersten Geburtstag feiert das Bergson mit einem großen Jubiläumsfest. Prominente Gäste wie Schauspieler Götz Otto, Komiker Michael Mittermeier und Moderator Hannes Ringlstetter haben ihr Kommen zugesagt.
Mit 300.000 Besuchern im ersten Jahr hat das Bergson gezeigt, dass es eine Nachfrage nach unabhängigen Kulturorten gibt. Dennoch bleibt es eine Herausforderung, das Haus auch außerhalb von Wochenenden und Hochsaison gut zu füllen. Das Team arbeitet weiterhin daran, das Programm auszubalancieren – zwischen publikumswirksamen Events und anspruchsvolleren Nischenangeboten.






