Krefelds Handball-Highlight: Vierte Auflage steigt in der 2. Liga
Vierte Auflage des Krefelder Handball-Events steht diese Woche an
Zum ersten Mal findet das jährliche Handball-Spektakel in Krefeld in dieser Woche in der zweiten Liga statt – ein neuer Abschnitt für die beliebte Tradition. Rund 5.000 Zuschauer werden zum Spiel in der Yayla-Arena erwartet.
Die Idee zu der Veranstaltung entstand vor vier Jahren, als Simon Krivec, Vorsitzender der HSG Krefeld, vorschlug, eine Partie in der größeren Halle auszutragen. Seitdem hat sich der Verein von der Drittklassigkeit bis in die 2. Bundesliga hochgearbeitet und stieg 2022 nach dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft in der Vorsaison auf. Trotz finanzieller Schwierigkeiten und Abstiegskämpfen in der ersten Erstliga-Saison konnte sich die Mannschaft mit Platzierungen im Mittelfeld in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 stabilisieren.
Die Vorbereitungen für das Spiel begannen bereits am Dienstag: Bodenbelag, Tore und Veranstaltungstechnik wurden in die Arena gebracht. André Schicks, Geschäftsführer der HSG Krefeld, räumte die logistischen Herausforderungen ein, betonte aber auch die wertvolle Unterstützung, die der Verein erfahren habe. Die Veranstaltung verfolgt zudem ein doppeltes Ziel: Sie soll die Schiedsrichterarbeit im Handball fördern und Krefelds Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele stärken.
Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld, unterstrich die Bedeutung des Projekts für die Zukunft des Vereins. Krivec zeigte sich zuversichtlich, dass das Spiel trotz des höheren Wettbewerbsniveaus ein mitreißendes Erlebnis für die Fans werde.
Das Duell in der Yayla-Arena wird das größte der HSG Krefeld in der zweiten Liga sein. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung das Profil des Clubs schärft und gleichzeitig die lokale Unterstützung für die olympischen Ambitionen Krefelds stärkt. Mit wachsender Zuschauerzahl und steigender Bedeutung scheint die Tradition auch in den kommenden Jahren weiter zu wachsen.






