26 June 2026, 18:09

Köln streitet über Umbenennung von Spielplätzen in Aktivitätsbereiche

Stadt Köln diskutiert Spielplätze: Jetzt spricht der Bürgermeister

Köln streitet über Umbenennung von Spielplätzen in Aktivitätsbereiche

In Köln entbrennt eine Debatte über die Umbenennung von Spielplätzen in Spiel- und Aktivitätsbereiche. Bürgermeisterin Henriette Reker hat sich öffentlich gegen die Änderung ausgesprochen und sie als unnötig bezeichnet. Unterdessen laufen die Diskussionen weiter, kurz vor einer entscheidenden Ratssitzung.

Vor zwei Jahren hatte der Jugendhilfeausschuss einstimmig beschlossen, die Beschilderung zu aktualisieren. Die Stadtverwaltung argumentiert, dass der Begriff „Spielplatz“ die Nutzung dieser Flächen nicht mehr angemessen widerspiegle, da sie auch von Jugendlichen und nicht nur von Kindern genutzt würden. In Köln gibt es rund 700 solche Orte.

Bürgermeisterin Reker bleibt bei ihrer Haltung. Sie möchte die bestehenden Schilder beibehalten und unterstützt nicht die Umstellung auf den neuen Namen. Der lokale Redakteur Kristof Kien kritisierte die Umbenennung und riet Reker, die Entscheidung zu blockieren. Das Thema hat unter den Anwohnern eine breite Diskussion ausgelöst.

Der Stadtrat wird sich in seiner Sitzung am 4. September mit der Angelegenheit befassen. Ein externer Instagram-Beitrag, empfohlen von der Redaktion, liefert zusätzliche Hintergründe zur Debatte. Über den Umbenennungsvorschlag wird Anfang September abgestimmt. Falls der Antrag angenommen wird, beträfe die Änderung alle 700 Spiel- und Aktivitätsbereiche in Köln. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Schilder unverändert bleiben oder die vielfältigere Nutzung der Flächen widergespiegelt wird.

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