31 March 2026, 20:12

Karlspreis Aachen erweitert Vorstand und stärkt europäische Mission

Alter Dokumenttitel "Johann Wolfgang von Goethes Wiener Vertrag, 1777" in einem goldenen Rahmen mit einem Wappen.

Karlspreis Aachen erweitert Vorstand und stärkt europäische Mission

Die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen hat ihren Führungsstab um fünf neue Vorstandsmitglieder erweitert. Dieser Schritt erfolgt im Rahmen der langjährigen Mission der Organisation, Beiträge zur europäischen Einigung zu würdigen. Der Preis, der erstmals 1950 verliehen wurde, zählt nach wie vor zu den renommiertesten Auszeichnungen für pro-europäisches Engagement.

Der Internationale Karlspreis zu Aachen wird seit seiner Gründung im Jahr 1950 jährlich vergeben. Unter den 66 Preisträgern bis 2025 befanden sich 28 amtierende Staats- oder Regierungschefs, darunter Helmut Kohl, François Mitterrand, Václav Havel und Felipe González. Die feierliche Überreichung findet traditionell am Christi-Himmelfahrtstag im historischen Krönungssaal Aachens statt.

Der nun erweiterte Vorstand ist für die Auswahl der jährlichen Preisträger sowie die Organisation der Veranstaltung verantwortlich. In diesem Jahr stießen fünf neue Mitglieder hinzu: Dr. Margrethe Schmeer (CDU), Hermann Josef Pilgram (Bündnis 90/Die Grünen), Fabia Kehren (SPD), Sabine Scholt und Hermann Gröhe. Ihre Ernennung soll die Governance und strategische Ausrichtung der Gesellschaft stärken.

In einer kürzlichen Entscheidung lehnte der Vorstand einstimmig Vorschläge der AfD und DIE LINKE ab. Die Gesellschaft begründete dies mit der Unvereinbarkeit dieser Nominierungen mit ihren Kernwerten, die europäische Zusammenarbeit, Toleranz und globalen Frieden betonen. Seit 2025 umfasst der Preis zudem einen jährlichen Fonds in Höhe von einer Million Euro zur Förderung pro-europäischer Initiativen.

Der erweiterte Vorstand wird nun den Auswahlprozess für künftige Preisträger leiten und die weitere Rolle des Karlspreises bei der Förderung der europäischen Einigung begleiten. Mit seiner langen Geschichte und der neuen finanziellen Unterstützung bleibt der Karlspreis eine zentrale Institution zur Anerkennung und Förderung pro-europäischer Bestrebungen. Die nächste Verleihung wird erneut in Aachen stattfinden und damit die Tradition wahren, die vor über sieben Jahrzehnten begründet wurde.

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