12 March 2026, 22:12

Hamburgs Museen öffnen am Reformationstag kostenlos ihre Türen für alle

Eine schwarz-weiße alte Karte von Hamburg, Deutschland, mit einer Kirche in der Mitte und darauf geschriebenem Text.

Kostenloser Eintritt in über 50 Museen - Hamburgs Museen öffnen am Reformationstag kostenlos ihre Türen für alle

Am 31. Oktober öffnen über 50 Museen und Ausstellungshäuser in ganz Hamburg ihre Türen kostenlos für Besucher. Die Aktion "Kostenlos entdecken" begangen den Reformationstag mit einem besonderen Programm, das Neugierde wecken und Gespräche anregen soll. Von renommierten Einrichtungen bis hin zu versteckten Juwelen können Interessierte Kunst, Geschichte und Wissenschaft ohne Eintrittsgeld erkunden.

Die Initiative wurde erstmals 2018 vom Hamburger Senat beschlossen. In diesem Jahr beteiligen sich 51 Häuser, darunter große Namen wie die Deichtorhallen, das Bucerius Kunst Forum und das Altonaer Museum. Aber auch kleinere Institutionen wie das Computermuseum der Universität Hamburg oder das Deutsche Lackmuseum sind mit dabei.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen und Interessen. Das Universitätsmuseum bietet etwa Rap-geführte Führungen an, während das Schulmuseum Besuchern zeigt, wie man die Sütterlin-Schrift entziffert. Familien können historische Schiffe bei der Stiftung Historische Museen Hamburg erkunden oder das Wasserwerk auf der Elbinsel Kaltehofe besichtigen. Mehrsprachige Führungen und interaktive Veranstaltungen begleiten den Tag.

Kultursenator Carsten Brosda (SPD) hat die Hamburger aufgefordert, die Gelegenheit zu nutzen, um Neues zu entdecken. Die Aktion soll Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen zusammenbringen und ein gemeinsames Gefühl der Entdeckungsfreude fördern.

Keine andere deutsche Stadt bietet derzeit einen vergleichbaren kostenlosen Museumstag am Reformationstag an. Hamburgs "Kostenlos entdecken" ist eine einzigartige Chance, Kultur ohne Eintrittsgeld zu erleben. Mit einem vielfältigen Programm und offenem Zugang lädt die Veranstaltung alle ein, die Stadt – und die Welt – aus neuen Perspektiven zu sehen.

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