Hagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für lokale Industrieunternehmen
Julian NetteHagen verbindet Digitalisierung und Klimaschutz für lokale Industrieunternehmen
Hagen startet neue Initiative: Digitalisierung und Klimaschutz für die lokale Industrie
Das Projekt klimakommune.digital verbindet in Hagen Digitalisierung und Klimaschutz für den Mittelstand. Vier mittelständische Unternehmen, ein Kompetenzzentrum und ein regionaler Energieversorger arbeiten zusammen, um CO₂-Emissionen durch präzises Energiemonitoring und datengestützte Optimierung zu senken.
Federführend ist das Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Beteiligt sind das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der Energieversorger ENERVIE sowie die vier Industrieunternehmen Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER.
In den Betrieben werden Sensoren installiert, die Energiedaten einzelner Maschinen erfassen – statt wie bisher nur grobe Unternehmenswerte zu schätzen. Das Future Energy Lab unterstützt bei der Installation und dokumentiert den Prozess für künftige Anwendungen.
KEDi hilft den Unternehmen, die erhobenen Daten auszuwerten, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren. ENERVIE systematisiert die Informationen und stellt sie über ein Energiemanagementsystem dar. Künftig sollen auch die CO₂-Emissionen der Betriebe auf der Urban Data Platform des Projekts abgebildet werden.
Das Vorhaben zeigt: Digitalisierung und Klimaschutz in der Industrie funktionieren, wenn Know-how gebündelt wird. Es dient als Modell dafür, wie datenbasierte Ansätze Emissionen reduzieren können. Die Initiative ist bereits in Hagen aktiv und will ihre Wirkung über die Urban Data Platform ausweiten.
