Grünwalder Bürgermeisterwahl: Neusiedl gewinnt mit 84 Prozent – Bushido und Rummenigge als skurrile "Streustimmen"
Anika ThiesRapper Bushido bekommt drei Stimmen - Grünwalder Bürgermeisterwahl: Neusiedl gewinnt mit 84 Prozent – Bushido und Rummenigge als skurrile "Streustimmen"
Bei der jüngsten Bürgermeisterwahl in Grünwald setzte sich Amtsinhaber Jan Neusiedl mit überwältigenden 84 Prozent der Stimmen durch. Neben den offiziellen Ergebnissen tauchten auf den Stimmzetteln jedoch auch einige überraschende Namen auf – darunter der Rapper Bushido und die Fußballlegende Karl-Heinz Rummenigge, die beide gar nicht als Kandidaten angetreten waren.
Jan Neusiedl sicherte sich damit eine weitere Amtszeit als Grünwalder Bürgermeister, nachdem er 84 Prozent der Wählerstimmen auf sich vereinen konnte. Seine starke Unterstützung steht im Kontrast zu den verstreuten Stimmen für andere Persönlichkeiten, die als sogenannte "Streustimmen" abgegeben wurden.
Unter den Nicht-Kandidaten erhielt der Rapper Bushido – bürgerlich Anis Ferchichi – immerhin drei Stimmen, obwohl er nicht zur Wahl stand. Der für seine umstrittene Karriere bekannte Künstler war vor einiger Zeit nach Grünwald gezogen, um mit seiner Frau und acht Kindern ein ruhigeres Leben zu führen. Sein neues Domizil, ein 800 Quadratmeter großes Anwesen mit 19 Zimmern, soll rund 33 Millionen Euro gekostet haben.
Weitere prominente Namen auf den Wahlzetteln waren der ehemalige Bayern-München-Chef Karl-Heinz Rummenigge und die AfD-Politikerin Alice Weidel. Allerdings gibt es keine Hinweise darauf, dass Rummenigge in Grünwald gemeldet ist oder an der Wahl teilgenommen hat.
Neusiedls deutlicher Wahlsieg unterstreicht seine anhaltende Führung in Grünwald. Die Streustimmen für bekannte Persönlichkeiten wie Bushido und Rummenigge geben der Wahl eine skurrile Note – am offiziellen Ergebnis ändern diese informellen Einträge jedoch nichts.