Grundschüler gestalten Medikamentenkartons für die Ukraine mit Herz und Farbe
Julian NetteGrundschüler gestalten Medikamentenkartons für die Ukraine mit Herz und Farbe
Eine Gruppe von 21 Drittklässlern der Vorst-Grundschule in Tönisvorst hat bei der Vorbereitung von medizinischer Hilfe für die Ukraine mitgewirkt. Ihre liebevoll gestalteten Kartons, gefüllt mit Zeichnungen und Grußbotschaften, werden bald lebenswichtige Medikamente zu Bedürftigen transportieren. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Hilfsorganisation action medeor realisiert, die seit Langem in ihrer Heimatstadt ansässig ist.
Action medeor engagiert sich seit über 60 Jahren als „Apotheke der Welt in Not“ und versorgt ärmere Regionen mit nachhaltiger medizinischer Grundversorgung. Jährlich beliefert die Organisation Gesundheitsstationen in rund 100 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens. In akuten Krisen können Medikamente und medizinisches Equipment innerhalb weniger Stunden in Katastrophengebiete gebracht werden.
Aktuell packt die Hilfsorganisation Kartons mit dringend benötigten Arzneimitteln für die Ukraine. Bevor diese verschickt werden, hat die Klasse 3b der Vorst-Grundschule sie künstlerisch gestaltet. Die 21 Schülerinnen und Schüler verzierten die Behälter mit bunten Zeichnungen und Botschaften – nun werden sie im Lager von action medeor mit den Hilfsgütern befüllt.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Organisation Kinder aus der Region in ihre Hilfsaktionen einbindet. Bereits zweimal war action medeor an der Schule zu Gast, um die Schüler für humanitäre Arbeit zu begeistern. Stephanie Wickerath, bei der Organisation zuständig für regionale Bildungsarbeit und Öffentlichkeitsarbeit, setzt auf kreative Aktivitäten, um Kindern die Bedeutung von Hilfe zu vermitteln. Zudem ist action medeor Mitglied bei Aktion Deutschland Hilft, einem Bündnis führender deutscher Hilfsorganisationen.
Die kunstvoll gestalteten Kartons werden bald in der Ukraine ankommen – beladen mit Medikamenten und Solidaritätsbekundungen. Die Zusammenarbeit zwischen action medeor und der Vorst-Grundschule zeigt, wie lokale Gemeinschaften globale Hilfsprojekte unterstützen können. Die Organisation leistet weiterhin schnelle, lebensrettende Hilfe in Krisenregionen weltweit.






