Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe durchsucht – illegale Waren und Sicherheitslücken entdeckt
Albin KeudelGroßrazzia in Lünen: 13 Betriebe durchsucht – illegale Waren und Sicherheitslücken entdeckt
Gemeinschaftseinsatz in Lünen: 13 Betriebe durchsucht – illegale Waren und Sicherheitsmängel aufgedeckt
Bei einer gemeinsamen Aktion in Lünen wurden am 17. April 13 Unternehmen in der Stadt überprüft. Teams des Ordnungsamts, der Polizei und der Ausländerbehörde deckten dabei zahlreiche Verstöße auf, darunter den Verkauf illegaler Produkte und gefährlicher Waren.
Im Fokus der Kontrollen standen Kioske, Restaurants und Spielhallen. Beschlagnahmt wurden unter anderem 302 nicht zugelassene Portionen "Snus", 20 Behälter mit Lachgas (Distickstoffmonoxid) sowie mehrere Kartons mit pyrotechnischen Artikeln aus einem Kiosk im Stadtteil Brambauer. Zudem wurde ein illegales Glücksspielgerät sichergestellt.
Die Behörden wiesen darauf hin, dass der Verkauf von Lachgas an Minderjährige in Lünen verboten ist; bundesweit gelten zudem Beschränkungen für größere Mengen. Das Gas wird von Jugendlichen zunehmend als Rauschmittel missbraucht und birgt erhebliche Gesundheitsrisken. Weitere Verstöße betrafen fehlende Preis- und Pfandkennzeichnungen sowie den Verkauf nicht deklarierter oder abgelaufener Waren.
Dr. Christian Klicki, Leiter des Ordnungsamts, lobte die gute Zusammenarbeit der beteiligten Behörden im Rahmen der Aktion. Die Überprüfungen hätten gezeigt, dass es in Lünen flächendeckende gewerbliche Verstöße gebe. Durch die Beschlagnahmung gefährlicher und illegaler Artikel solle die öffentliche Sicherheit gestärkt werden. Die Behörden kündigten an, künftig noch konsequenter gegen solche Vergehen vorzugehen.






