29 April 2026, 00:26

Grillplatz am Bülowplatz in Solingen sorgt für heftigen Streit unter Anwohnern

Grill mit Fleisch darauf, umgeben von einem Holzzaun und Bäumen, mit Rauch, der aus dem Grill aufsteigt.

Grillplatz am Bülowplatz in Solingen sorgt für heftigen Streit unter Anwohnern

Widerstand gegen die Pläne der Stadt Solingen, am Bülowplatz eine offizielle Grillfläche einzurichten, wird immer lauter. Lokale Initiativen und Anwohner kritisieren, dass der Vorschlag die Gegebenheiten des dicht besiedelten Viertels ignoriert. Gegner befürchten, dass der Platz Lärm, Rauch und Störungen für die umliegenden Wohnhäuser mit sich bringen würde.

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Die Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) lehnt die Pläne entschieden ab und macht vor allem Abteilung 4 unter der Leitung von Dagmar Becker dafür verantwortlich. Die Gruppe hält den Vorschlag für rechtlich und praktisch mangelhaft und warnt, dass er neue Konflikte schüren werde, statt bestehende zu lösen. Sie fordert, den Bülowplatz aus der Planung zu streichen und stattdessen alternative Standorte zu prüfen.

Auch der Bürgerverein teilt diese Bedenken und argumentiert, dass Rauch, Gerüche und erhöhter Lärm die Lebensqualität der Anwohner erheblich beeinträchtigen würden. Da die Fläche direkt an Wohngebäude grenzt, fürchten die Kritiker, dass die Pläne die ohnehin schon beenigten Nachbarn in dem dicht bebauten Gebiet zusätzlich belasten würden.

Der Bezirksvertreter Jan Salewski bezeichnete den Vorschlag als "Planungsfehler" und kritisierte, dass die örtlichen Gegebenheiten nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die Debatte hat inzwischen politische Brisanz gewonnen – in den anstehenden Sitzungen des Bezirksrats wird sich zeigen, wie die Verwaltung offiziell Stellung bezieht.

Die oppositionellen Gruppen bleiben in ihrer Ablehnung des Grillplatzes am Bülowplatz geschlossen. Sowohl die BfS als auch der Bürgerverein setzen sich weiterhin für eine Streichung des Standorts aus der Liste der möglichen Flächen ein. Die endgültige Entscheidung liegt nun in den kommenden Wochen beim Bezirksrat.

Quelle