Goethestraße in Hamm nach Sanierung mit neuer Radinfrastruktur wieder frei
Ivana SchleichGoethestraße in Hamm nach Sanierung mit neuer Radinfrastruktur wieder frei
Die Goethestraße in Hamm ist nach einjähriger Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Ziel des Projekts war es, den Verkehrsfluss und die Radinfrastruktur im Stadtzentrum zu verbessern. Zu den wichtigsten Änderungen zählen neue Fahrradspuren und modernisierte Verkehrsleitsysteme.
Die Bauarbeiten auf dem 720 Meter langen Abschnitt zwischen Alleestraße und Südenwall begannen vor etwa einem Jahr. Das Vorhaben wurde planmäßig abgeschlossen und in zwei Phasen umgesetzt.
Für den Neubau der Straße wurden rund 2.400 Tonnen Asphalt verbaut. Autofahrer stehen nun in jeder Richtung eine Spur zur Verfügung, wodurch Platz für Radfahrer geschaffen wurde. Durch dedizierte Radfahrstreifen und separate Radwege soll die Sicherheit erhöht werden.
An der Kreuzung Goethestraße/Schillerstraße wurde eine neue „vollwertige“ Ampelanlage installiert. Auch andere Lichtsignalanlagen entlang der Strecke wurden modernisiert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 2,75 Millionen Euro, wobei rund 2 Millionen Euro durch Fördermittel gedeckt wurden. Die Stadt Hamm steuerte aus eigenen Mitteln etwa 515.000 Euro bei.
Die Straße wurde Anfang August wiedereröffnet. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Verbesserungen den Verkehrsstau in der Hammener Innenstadt verringern. Sowohl Radfahrer als auch Autofahrer profitieren von der optimierten Gestaltung und der modernen Technik.
