28 June 2026, 12:08

Gemeinsam gegen Gewalt: Wie #SafeAtWork Branchen vernetzt und Lösungen schafft

#safeOnDuty: Chancen und Synergien des grenzüberschreitenden Austauschs / Diskussionsrunde des Präventionsnetzwerks #safeOnDuty beleuchtet lokale Zusammenarbeit zur Gewaltschutz

Gemeinsam gegen Gewalt: Wie #SafeAtWork Branchen vernetzt und Lösungen schafft

Präventionsnetzwerk #SafeAtWork veranstaltet Online-Diskussion zu Gewalt am Arbeitsplatz

Am 8. Juli 2025 führte das Präventionsnetzwerk #SafeAtWork im Rahmen seiner Reihe „SAFE HOUR“ eine Online-Veranstaltung durch. Im Mittelpunkt stand die berufsübergreifende Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Gewalt am Arbeitsplatz. Fachleute aus verschiedenen Bereichen teilten ihre Erfahrungen und Strategien.

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Die Diskussion unter dem Titel „Netzwerk im Fokus: Chancen und Synergien der berufsübergreifenden Zusammenarbeit“ lotete aus, wie gemeinsame Anstrengungen dazu beitragen können, Gewalt in Betrieben und Einrichtungen zu verringern. Die Teilnehmenden der Runde waren sich einig: Nachhaltige Prävention gelingt nur durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Sektoren.

Dr. Sascha Kaiser, Direktor bei Strassen.NRW, berichtete über Konfliktsituationen im Straßenunterhalt. Dr. Norman Hecker, Chefarzt am Evangelischen Klinikum Gelsenkirchen, schilderte den Druck, dem Notfallteams durch verbale und körperliche Angriffe ausgesetzt sind. Ulrike Purz, Schulleiterin der Gesamtschule Buer-Mitte, thematisierte Bedrohungen und Beschimpfungen als Teil des schulischen Alltags.

Christian Bredau von der Kriminalpräventiven Beratungs- und Opferhilfestelle der Polizei Gelsenkirchen gab Ratschläge zum Umgang mit gewalttätigen Vorfällen. Zudem wurden lokale Initiativen wie der „Runde Tisch Gewaltprävention“ in Gelsenkirchen vorgestellt. Betroffen sind Branchen wie Bildung, Gesundheitswesen und Straßenbau – allerdings zeigt sich das Problem in jeweils unterschiedlicher Ausprägung.

Die Reihe „SAFE HOUR“ wird mit weiteren Terminen fortgesetzt. Informationen zu den kommenden Veranstaltungen finden sich auf der Website www.safeatwork.nrw. Das Netzwerk will die Zusammenarbeit weiterhin stärken, um Gewalt am Arbeitsplatz wirksam zu begegnen.

Quelle