Gelsenkirchens erste Safe-Harbor-Schule setzt Maßstäbe im Kinderschutz
Ivana SchleichGelsenkirchens erste Safe-Harbor-Schule setzt Maßstäbe im Kinderschutz
Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen wird erste Schule der Stadt mit Safe-Harbor-Zertifikat für Kinderschutz
Dieses Wochenende erhält die Gesamtschule Buer-Mitte in Gelsenkirchen als erste Einrichtung der Stadt das Safe-Harbor-Zertifikat für Kinderschutz. Das Programm zielt darauf ab, ein Unterstützungsnetzwerk für Schülerinnen und Schüler aufzubauen, die sich in Notlagen befinden – sei es bei Mobbing oder unerwünschten Annäherungen durch Fremde.
Die Schule hat ein Pilotprojekt gestartet, um lokale Unternehmen, Firmen und Vereine als sogenannte Sicherheitsinseln zu etablieren. Diese ausgewiesenen Orte sollen Kindern sofortigen Schutz bieten, wenn sie sich bedroht oder in Gefahr fühlen. Zudem durchlaufen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulungen, um Anzeichen von Belastungen zu erkennen und angemessen zu reagieren – unterstützt durch die Gelsenkirchener Initiative KiJuTe.
Obwohl die Gesamtschule Buer-Mitte die erste zertifizierte Einrichtung ist, sollen in Kürze weitere Schulen in der Stadt folgen. Noch gibt es jedoch keine Bestätigungen für zusätzliche Zertifizierungen über diese hinaus, wie aus frühen Ankündigungen der lokalen Bildungsbehörden für Anfang 2026 hervorgeht.
Die Initiative will Schülerinnen und Schülern klare Anlaufstellen in Notsituationen bieten. Durch die Ausweitung des Programms könnte Gelsenkirchen zum Vorbild für Kinderschutzprojekte im gesamten Land werden. Die erste Zertifizierungsfeier findet an diesem Samstag statt.






