Gelsenkirchener Polizei kontrolliert 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht bei europaweiter Aktion
Julian NetteGelsenkirchener Polizei kontrolliert 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht bei europaweiter Aktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Aktion zur Erhöhung der Anschnallquote
Die Polizei Gelsenkirchen hat sich kürzlich an einer europaweiten Kampagne zur Verbesserung der Gurtpflicht beteiligt. Die unter dem Namen "Aktion Anschnallen" durchgeführte Initiative fand vom 9. bis 15. März 2026 statt und war Teil der Bemühungen des ROADPOL-Netzwerks, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Beamte kontrollierten dabei gezielt Fahrer und Mitfahrer in verschiedenen Bereichen der Stadt.
Während der einwöchigen Aktion hielten die Beamten in stark frequentierten Gebieten Fahrzeuge an, darunter in der Nähe der VELTINS-Arena sowie auf den Flohmärkten an der Trabrennbahn. Insgesamt wurden 81 Verstöße gegen die Gurtpflicht registriert. Davon betrafen 52 Fälle Erwachsene, die entweder keinen Gurt angelegt hatten oder ihn falsch trugen. Bei weiteren 29 Fällen handelte es sich um Kinder, die nicht vorschriftsmäßig gesichert waren.
Die Kampagne war Teil der übergeordneten ROADPOL-Strategie, durch abgestimmte Kontrollen und Öffentlichkeitsarbeit die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern. Zwar liegen noch keine bundesweiten Zahlen vor, doch auch andere deutsche Regionen meldeten ähnliche Aktionen: In Südhessen wurden 328 Verstöße dokumentiert, während in Mönchengladbach 266 Kontrollen durchgeführt wurden. In Hagen wurden 685 Fahrzeuge angehalten, wobei 57 Verstöße festgestellt wurden, und im Landkreis Stade kontrollierten die Behörden 430 Fahrzeuge und entdeckten dabei 103 Verstöße.
Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich regelmäßig an solchen Initiativen und nutzt thematische Kontrollwochen, um gezielt bestimmte Sicherheitsaspekte zu überprüfen. Der Fokus auf die Einhaltung der Gurtpflicht spiegelt Studien wider, die zeigen, dass die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich reduziert.
Die Aktion unterstrich die anhaltenden Probleme bei der Einhaltung der Gurtpflicht – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern. Die lokalen Behörden werden voraussichtlich weitere gezielte Kontrollen durchführen, um die Vorschriften durchzusetzen und vermeidbare Verletzungen zu reduzieren. Die Ergebnisse aus Gelsenkirchen und anderen Regionen fließen in die übergreifenden Bestrebungen von ROADPOL ein, die Verkehrssicherheit in ganz Europa zu verbessern.






