Fürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen
In Fürth könnte ein Vorschlag die Ampeln der Stadt mit einem lokalen Touch versehen. Die CSU-Fraktion möchte die klassischen Ampelmännchen am Comödiplatz durch zwei bekannte Figuren ersetzen: Waltraud und Mariechen. Ihr Schöpfer, Volker Heißmann, begrüßt die Idee mit Begeisterung.
Der Vorschlag wurde erstmals in einer jüngeren Sitzung des Verkehrsausschusses eingebracht. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die rechtlichen Schritte und Haftungsfragen, die mit der Einführung der neuen Designs verbunden wären. Heißmann hat ein farblich abgestimmtes Konzept vorgelegt: ein grünes Mariechen in einem kleeblattgemusterten Outfit für das „Gehen“-Signal und ein rotes Waltraud für das „Stoppen“.
Bundesweite Vorschriften erlauben lokale Varianten bei Fußgängerampeln, sofern die Signale sofort erkennbar bleiben. Ziel der Initiative ist es, den Charme des Comödiplatzes zu steigern und das benachbarte Comödie-Theater zu ehren. Andere Städte in Bayern und Deutschland haben bereits kreative Ampeldesigns eingeführt, ohne die Verkehrssicherheit zu beeinträchtigen.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Eine endgültige Entscheidung, ob Fürth die neuen Figuren übernimmt, wird für später in diesem Jahr erwartet. Falls genehmigt, könnten die neuen Ampeln eine Prise Humor und lokalen Charme in das Viertel bringen. Die Änderung würde sich in die bestehenden Vorschriften einfügen und gleichzeitig Anwohnern wie Besuchern ein einzigartiges Erlebnis bieten. Die Entscheidung wird in den kommenden Monaten fallen.






