Essener Stadtrat plant sieben Sonntagsöffnungen für 2026
Der Essener Stadtrat wird im Februar über verlängerte Sonntagsöffnungszeiten für die erste Jahreshälfte 2026 entscheiden. Der Vorschlag basiert auf Empfehlungen des Ausschusses für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung. Bei einer Zustimmung dürfen Geschäfte in verschiedenen Stadtteilen an ausgewählten Sonntagen im Rahmen lokaler Veranstaltungen und Märkte öffnen.
Der Plan des Ausschusses sieht sieben Termine für verlängerte Ladenöffnungszeiten vor. Am 1. März bleiben die Geschäfte in der Innenstadt für den 3. Essener Wintertraum länger geöffnet, während in Werden der Holländische Stoff- und Tuchmarkt stattfindet. Einen Monat später, am 1. April, findet in Rüttenscheid die 6. Retro Classic statt, begleitet von Veranstaltungen in Altenessen, Kettwig und Steele.
Am 1. Mai verlängert die Innenstadt ihre Öffnungszeiten für den 28. Essener Original, während Kettwig und Steele gleichzeitig Weinfeste feiern. Der 1. Juni steht im Zeichen der 12. Rüttenscheider Kunstmeile und des 2. Werden Swings in Werden. Beim letzten Termin am 1. Juli locken Borbecks 27. Weinfest und der 12. Classic Day.
Die Empfehlungen entsprechen dem Ladenschlussgesetz NRW, das Einzelhandelsgeschäften maximal acht Sonntagsöffnungen pro Jahr und der gesamten Stadt 16 erlaubt. Der Stadtrat stimmt im Februar über den Antrag ab.
Bei einer Genehmigung würden die verlängerten Öffnungszeiten lokale Veranstaltungen fördern, ohne die gesetzlichen Grenzen zu überschreiten. Die ausgewählten Sonntage in den einzelnen Stadtteilen sollen die Besucherfrequenz bei Festen und Märkten steigern. Die endgültige Entscheidung fällt in der Februar-Sitzung des Rates.






