14 April 2026, 04:10

Enni investiert 14 Millionen Euro in zweiten Großspeicher für die Energiewende

Großes industrielles Gebäude mit einem zentralen Turm, umgeben von einem Zaun, mit Fahrzeugen auf der Straße davor, Polen, Lampen, Drähte, Bäume, Gras und einem bewölkten Himmel im Hintergrund, Teil einer neuen Energiespeicheranlage.

Enni investiert 14 Millionen Euro in zweiten Großspeicher für die Energiewende

Energieversorger Enni treibt Pläne für zweites Großspeicher-Projekt in Neukirchen-Vluyn voran

Der Energieanbieter Enni setzt seine Expansion im Bereich Batteriespeicher fort und plant eine zweite große Speicheranlage in Neukirchen-Vluyn. Der Vorstand des Unternehmens hat dafür 14 Millionen Euro bewilligt. Das Projekt soll die lokale Stromversorgung stärken und den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen. Die Entscheidung folgt auf die nahezu abgeschlossene Inbetriebnahme des ersten Großspeichers von Enni in Moers.

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Die erste Batterieanlage des Unternehmens im Eurotec Technology Park in Moers steht kurz vor der Fertigstellung. Ab Januar werden zwölf Speichermodule Strom ins öffentliche Netz einspeisen. Das System lädt sich mit Überschussstrom aus dem Netz auf und gibt die Energie bei Spitzenlast wieder ab – ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Versorgung.

Die zweite Anlage in Neukirchen-Vluyn wird nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren, jedoch in größerem Maßstab. Geplant sind zwölf Batteriecontainer mit einer Leistung von 24 Megawatt und einer Kapazität von 60 Megawattstunden. Ein Gelände mit direktem Anschluss an das 10-Kilovolt-Mittelspannungsnetz wurde bereits gesichert, was eine reibungslose Integration ermöglicht.

Mit dem Baubeginn wird im Herbst 2025 gerechnet, die Inbetriebnahme ist für Anfang 2027 vorgesehen. Bis Dezember soll ein Auftragnehmer ausgewählt werden. Das Vorhaben ist Teil von Ennis übergeordneter Strategie, die auch den Ausbau von Batteriespeichern in Verbindung mit Solaranlagen nahe Kläranlagen vorsieht – eine Maßnahme, um die Wasserversorgung bei Stromausfällen abzusichern.

Vorstandsvorsitzender Stefan Krämer erhält für die Erweiterung volle Rückendeckung vom Aufsichtsrat. Der zweite Großspeicher soll nicht nur attraktive Renditen für die mehrheitlich kommunalen Anteilseigner von Enni erwirtschaften, sondern auch die regionale Energiewende vorantreiben.

Die neue Speicheranlage wird dazu beitragen, das Stromnetz zu stabilisieren und den weiteren Ausbau von Solar- und Windparks in der Region zu ermöglichen. Mit Baubeginn 2025 und geplanter Fertigstellung 2027 markiert das Projekt einen weiteren Schritt in Ennis Bestrebungen, die Energieinfrastruktur zu modernisieren. Die Investition von 14 Millionen Euro unterstreicht das Vertrauen in die Technologie und ihre langfristigen Vorteile.

Quelle