Düsseldorf gedenkt mit Ausstellung und Märschen der Opfer eines jüdischen Massakers
Albin KeudelDüsseldorf gedenkt mit Ausstellung und Märschen der Opfer eines jüdischen Massakers
Ausstellung in Düsseldorf gedenkt zum zweiten Jahrestag eines Massakers an jüdischen Leben
Eine Ausstellung in Düsseldorf erinnert an den zweiten Jahrestag eines Massakers, bei dem unschuldige jüdische Menschen ums Leben kamen. Mit Fotografien und persönlichen Schicksalen soll das öffentliche Bewusstsein wachgehalten werden. Parallel dazu lenkt ein wöchentlicher Marsch die Aufmerksamkeit auf das anhaltende Leid der noch vermissten Geiseln.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Opfer des Angriffs vor zwei Jahren. Die Veranstalter hoffen, dass die Bilder und Berichte dafür sorgen, dass die Toten nicht in Vergessenheit geraten. Gleichzeitig findet seit Februar 2024 jeden Woche ein Schweigemarsch durch die Stadt statt.
Die Fotografin Eva Lindner hat jeden dieser Märsche von Anfang an dokumentiert. Rivkah Young, eine der Organisatorinnen, trägt mit dazu bei, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Plakate mit Fotos der Geiseln hochhalten. Bilder und Videos der Demonstrationen werden online geteilt – begleitet von der Forderung: „Bringt sie jetzt nach Hause!“
Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller hat die Initiative öffentlich unterstützt. Er bezeichnete die Teilnehmenden als ein starkes Zeichen gegen Barbarei und Ungerechtigkeit.
Die Ausstellung und die wöchentlichen Märsche machen weiterhin auf die menschlichen Folgen des Massakers aufmerksam. Durch die Präsentation der Geiselporträts und das Teilen ihrer Geschichten stellen die Organisatorinnen und Organisatoren sicher, dass die Öffentlichkeit informiert bleibt. Der Oberbürgermeister würdigte das Engagement als eine bedeutende Haltung für Gerechtigkeit.






