Dirtpark in Dormagen-Horrem bleibt wegen schwerer Bauschäden zu
Dirtpark in Dormagen-Horrem wegen schwerer Bauschäden erneut geschlossen
Der Dirtpark im Dormagener Stadtteil Horrem hat aufgrund erheblicher struktureller Schäden erneut seine Tore schließen müssen. Wie die Verantwortlichen bestätigten, war die Schließung unvermeidbar, nachdem Sicherheitsprüfungen mehrere Gefahrenstellen aufgedeckt hatten. Die beliebte Anlage, die vor allem von Kindern und Jugendlichen genutzt wird, bleibt bis zur Fertigstellung der Reparaturarbeiten gesperrt.
Bei einer Vor-Ort-Begehung wurden starke Erosionsschäden an den Sprunganlagen, eine abgenutzte Fahrfläche sowie eine unzureichende Stoßdämpfung in zentralen Bereichen festgestellt. Auch in den Kurvenabschnitten zeigten sich erhebliche Beschädigungen, was Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Fahrer weckte. Der für die Unterhaltung des Parks zuständige Sportservice der Stadt erklärte, eine teilweise Wiedereröffnung sei aufgrund der bestehenden Risiken nicht möglich.
Die Entscheidung folgt einer ähnlichen Schließung im Jahr 2023, als der Dirtpark wegen vergleichbarer Probleme für sechs Monate gesperrt werden musste. Erst in diesem Jahr war die Anlage wiedereröffnet worden, bevor sich die aktuellen Schäden zeigten. Ein Fachunternehmen bestätigte später die Einschätzung und schloss mögliche Übergangslösungen aus.
Die anstehenden Reparaturen umfassen den Neubau beschädigter Streckenabschnitte sowie die Sanierung besonders von Erosion betroffener Bereiche. Ein spezialisiertes Unternehmen wurde mit den Arbeiten beauftragt, die aufgrund begrenzter Kapazitäten jedoch erst Ende April beginnen können. Der Park ist ohnehin jährlich von November bis März wegen der winterlichen Feuchtigkeit geschlossen, die die Bodenerosion verschlimmert.
Für die Nutzer bedeutet die Sperrung, dass sie frühestens Ende April wieder Zugang zur Anlage erhalten. Die Behörden betonten, die Sicherheit stehe an erster Stelle – insbesondere für die jüngeren Besucher. Das genaue Ausmaß der Reparaturen wird sich zeigen, sobald das Fachteam mit den Arbeiten beginnt.