21 March 2026, 00:16

Deutschlands Handballer feiern knappen 41:38-Auftaktsieg gegen Ägypten in Dortmund

Mannengruppe in Fußballtrikots klatscht feiernd auf einem Fußballfeld.

Deutschlands Handballer feiern knappen 41:38-Auftaktsieg gegen Ägypten in Dortmund

Deutschlands Handballer starten mit packendem 41:38-Sieg gegen Ägypten in Dortmund in die Testspielserie

Die deutsche Handballnationalmannschaft hat ihre zweiteilige Testspielserie mit einem spannenden 41:38 (79 Tore insgesamt) gegen Ägypten in Dortmund eröffnet. Bester Werfer des Spiels war Juri Knorr, der die Offensive anführte. Nach dem Spiel wurde das Team zudem für die Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2024 geehrt.

Bis zur Schlussphase blieb die Partie eng umkämpft. Noch in der 59. Minute lag Deutschland mit 37:38 zurück, ehe Knorrs entscheidender Treffer die Wende einleitete. Der 23-Jährige überzeugte besonders in der zweiten Halbzeit mit fünf Toren in weniger als zehn Minuten und beendete das Spiel mit insgesamt neun Treffern.

Ägyptens konsequenter Druck aus der zweiten Reihe stellte die deutsche Abwehr immer wieder vor Probleme, doch die Gastgeber fanden Lösungen, um sich durchzusetzen. Bundestrainer Alfred Gislason setzte auf Rotation und gab dabei dem Debütanten Lasse Ludwig sowie dem zurückkehrenden Außenspieler Timo Kastening wertvolle Spielpraxis. Trotz des Erfolgs räumte Gislason ein, dass sein Team defensiv noch zulegen müsse – insbesondere die mangelnde Beweglichkeit kritisierte er.

Das Spiel markierte zudem einen Meilenstein für die Mannschaft: Alle 19 Akteure des EM-Silberteams von 2024 bleiben fest in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 2025 eingebunden. Sämtliche Spieler sind aktuell in der deutschen Eliteklasse, der DAIKIN HBL, aktiv. Die Testserie wird am Sonntag mit dem zweiten Aufeinandertreffen in Bremen fortgesetzt.

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Der Sieg verleiht der DHB-Auswahl Schwung für das nächste Duell in Bremen. Während die offensive Schlagkraft um Knorr den Unterschied machte, wird die defensive Stabilität entscheidend für die weitere Entwicklung sein. Die Würdigung des EM-Erfolgs unterstreicht zusätzlich den Aufwärtstrend im Hinblick auf die WM 2025.

Quelle