CDU attackiert Solinger Grünen wegen fragwürdiger Erfolgsdarstellung in der Wirtschaftspolitik
Ivana SchleichCDU attackiert Solinger Grünen wegen fragwürdiger Erfolgsdarstellung in der Wirtschaftspolitik
Die CDU-Fraktion in Solingen hat die Grünen für ihren Umgang mit der Zusammenarbeit in der Wirtschaftspolitik scharf kritisiert. Stephan Aldejohann, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Verwaltungsmodernisierung, warf den Grünen vor, sich unberechtigt mit gemeinsamen Erfolgen zu schmücken, während sie öffentlich gegen Partner vorgehen.
Im Mittelpunkt des Streits stehen aktuelle Wirtschaftsprojekte. Der Rat beschloss die Erschließung der Gewerbegebiete Schrodtberg und Fürkeltrath II sowie eine Machbarkeitsstudie für Piepersberg-West – basierend auf einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD, BfS und FDP. Die Grünen hatten sich jedoch geweigert, an diesem wichtigen Vorhaben mitzuwirken.
Die CDU wirft den Grünen vor, in ihrer Medienstrategie gemeinsam entwickelte Initiativen als eigene Erfolge darzustellen. Aldejohann betonte, dieses Verhalten widerspreche dem Geist der Zusammenarbeit. Zudem kritisierte er die scharfen persönlichen Angriffe der Grünen gegen den Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses.
Laut CDU untergraben solche Aktionen die konstruktive Zusammenarbeit. Die Partei machte deutlich, dass sowohl Angriffe auf politische Partner als auch die Alleinvereinnahmung gemeinsamer Erfolge die wirtschaftlichen Perspektiven Solingens gefährden.
Die CDU forderte die Grünen auf, persönliche Streitigkeiten zu beenden und sich wieder auf die sachliche Arbeit zu konzentrieren. Sie betonte, dass gemeinsame Anstrengungen für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt unverzichtbar seien. Zwar stelle die Freigabe der Gewerbegebietsentwicklungen einen Fortschritt dar, doch die politischen Spannungen bestehen weiter.






