Bochumer Azubis erhalten unbekannte finanzielle Unterstützung für Miete und Lebenshaltungskosten
Ivana SchleichBochumer Azubis erhalten unbekannte finanzielle Unterstützung für Miete und Lebenshaltungskosten
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres erinnert die Gewerkschaft IG BAU Auszubildende in Bochum an mögliche finanzielle Hilfen, die ihnen zustehen könnten. Viele junge Menschen in der Ausbildung haben Schwierigkeiten, ihre Grundkosten wie Miete, Lebensmittel und Fahrtkosten zu decken. Nun weisen lokale Behörden auf einen Zuschuss hin, der speziell denen helfen soll, die mit einem geringen Einkommen zu kämpfen haben.
Laut der Agentur für Arbeit Bochum absolvieren derzeit rund 7.250 Auszubildende ihre Lehre in der Stadt. Wer nicht mehr bei den Eltern wohnt und mit dem Verdienst kaum die lebensnotwendigen Ausgaben bestreiten kann, hat Anspruch auf zusätzliche Unterstützung. Der Zuschuss richtet sich gezielt an Auszubildende, deren Lohn nicht ausreicht, um den Lebensunterhalt zu decken.
Nicht alle Azubis erhalten die Leistung automatisch. Manche müssen weitere Voraussetzungen erfüllen – etwa über 18 Jahre alt sein, mit einem Partner oder einer Partnerin zusammenleben (unabhängig vom Familienstand) oder Kinder haben. Der erste Schritt ist eine Online-Prüfung: Die Agentur für Arbeit stellt auf ihrer Website einen Rechner bereit, mit dem Auszubildende vorab checken können, ob sie Anspruch auf die Förderung haben.
Die IG BAU rät Auszubildenden, sich frühzeitig über diese Möglichkeit zu informieren. Verzögerungen bei der Antragstellung könnten dazu führen, dass sie während der Ausbildungszeit auf dringend benötigte Hilfe verzichten müssen.
Ziel des Zuschusses ist es, die finanzielle Belastung für Auszubildende zu verringern, die sonst kaum über die Runden kommen. Wer die Kriterien erfüllt, erhält die Förderung direkt von der Agentur für Arbeit Bochum. Weitere Informationen und der Förderrechner sind auf der offiziellen Website der Behörde abrufbar.






