03 April 2026, 04:10

Bochum und Dortmund verbünden sich für den Exzellenzstatus – ein riskanter Plan mit großer Chance

Logo der Universität Imavidi mit einem blauen und goldenen Schild mit einem Buch und einem Schwert, umgeben von der Aufschrift "UBIQUE IMPAVIDI".

Bochum und Dortmund verbünden sich für den Exzellenzstatus – ein riskanter Plan mit großer Chance

Ruhr-Universität Bochum und TU Dortmund wagen gemeinsames Vorhaben

Die Ruhr-Universität Bochum und die Technische Universität Dortmund planen einen kühnen Schritt: Sie wollen ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam den begehrten Titel einer Exzellenzuniversität zu erlangen – ein Ziel, das beide allein nicht erreichen könnten. Die beiden Hochschulen werden einen gemeinsamen Antrag einreichen, um ihre Forschung und ihr Renommee zu stärken.

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Die Universitäten sind überzeugt, dass ihre gebündelten Stärken die strengen Kriterien für den Exzellenzstatus erfüllen könnten. Schwerpunkte wie Cybersicherheit und fortgeschrittene Materialien sollen das Herzstück ihres Antrags bilden. Aktuell erfüllt keine der beiden Institutionen die Anforderungen allein – doch eine enge Zusammenarbeit könnte das ändern.

Bei Erfolg brächte das Bündnis erhebliche Vorteile mit sich: mehr Forschungsgelder, eine höhere internationale Sichtbarkeit und eine größere Anziehungskraft für Studierende. Die endgültige Entscheidung über den Antrag wird in einem Jahr erwartet, die Förderung soll im Januar 2027 beginnen.

Die aktuelle Exzellenzstrategie fördert bereits zehn Universitäten, darunter die RWTH Aachen, die TU München und die Universität Heidelberg. Nach einer Überprüfung im März 2026 wurden keine weiteren Hochschulen in den Kreis aufgenommen. Die Universität Konstanz, die zuvor den Status innehatte, verlor ihn in dieser Runde.

Sollte der Zusammenschluss genehmigt werden, könnte die fusionierte Bochum-Dortmunder Universität die nächste Exzellenzuni werden. Die Partnerschaft würde neue Chancen in Forschung, Finanzierung und globaler Anerkennung eröffnen. Die Entscheidung fällt voraussichtlich Anfang 2027.

Quelle