02 April 2026, 18:10

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuer Führung

Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit Text, während andere auf Stühlen sitzen oder in der Nähe stehen; Flaggen, eine Tafel, ein Feuerlöscher und Deckenleuchten sind an der Rückwand zu sehen.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuer Führung

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst auf dreizehn Mitglieder – bessere Repräsentation der vielfältigen Stadtgesellschaft

Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach ist auf dreizehn Mitglieder angewachsen und spiegelt damit besser die vielfältige Bevölkerung wider. Zur neuen Führung wurden einstimmig Katharina Kaul als Vorsitzende und Uta Vossebrecker als ihre Stellvertreterin gewählt.

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Bisher bestand der Beirat aus zwölf Mitgliedern, die vor allem von der Lebenshilfe Bergisch Gladbach, den Diakonie- und Caritas-Netzwerken sowie Selbstvertretungsgruppen entsandt wurden. Mit der diesjährigen Erweiterung sind erstmals Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dabei.

Kaul, die beim Katholischen Jugendamt tätig ist, und Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule übernehmen nun die Leitung. Ihre Wahl erfolgte einstimmig und unterstreicht die breite Unterstützung für ihre Ziele.

Der Beirat hat zudem Maßnahmen ergriffen, um seine Arbeit barriereärmer zu gestalten: Dokumente und der aktualisierte Aktionsplan Inklusion werden nun in Leichter Sprache verfasst. Der Plan soll in Kürze im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie im Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt werden.

Um seinen Einfluss zu stärken, hat der Beirat Vertreterinnen und Vertreter in zentrale Gremien des Stadtrats entsandt. Ihre Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen bei lokalen Entscheidungen berücksichtigt werden. Kaul betonte, Inklusion ermögliche es allen, selbstbestimmt zu leben und vollwertig an der Gesellschaft teilzuhaben. Sie kündigte an, Barrieren abzubauen und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der beteiligten Vereine, Initiativen und Organisationen. Ihre Arbeit sei entscheidend, um Bergisch Gladbach zu einer vielfältigen, lebenswerten und zukunftsorientierten Stadt zu machen.

Mit dem erweiterten Beirat rückt die Verbesserung von Barrierefreiheit und Repräsentation noch stärker in den Fokus. Der überarbeitete Aktionsplan und die neue Führung sollen Inklusion fest in der kommunalen Politik und im Alltag der Stadt verankern. Die endgültige Beschlussfassung durch den Stadtrat wird diese Veränderungen auf den Weg bringen.

Quelle