13 June 2026, 20:09

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen im Industriegebiet West mit neuer Verordnung

Stadt Bergisch Gladbach sichert Zugang zum Isover-Gelände

Bergisch Gladbach sichert Gewerbeflächen im Industriegebiet West mit neuer Verordnung

Bergisch Gladbach plant neue Verordnung zur Sicherung von Gewerbeflächen im Industriegebiet West

Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine neue Satzung vorgeschlagen, um Gewerbeflächen im Industriegebiet West langfristig zu sichern. Mit dem Vorhaben sollen Arbeitsplätze geschützt und das wirtschaftliche Wachstum nachhaltig gefördert werden. Vorgesehen ist unter anderem ein Vorkaufsrecht für ein großes Areal in der Nähe des Stadtzentrums.

Die geplante Verordnung umfasst 18,8 Hektar im Industriegebiet West, darunter das 11 Hektar große Gelände des Unternehmens Saint-Gobain Isover, das zentral in der Stadt liegt. Das Gebiet grenzt zudem an die S-Bahn-Strecke S11 und eine geplante neue Brücke an, was es zu einem wichtigen Knotenpunkt für Verkehrsanbindungen und Stadtentwicklung macht.

Saint-Gobain Isover hat in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen durchlaufen. Die Zahl der Beschäftigten sank von 220 auf 60, bevor sie leicht auf 75 stieg. Dennoch gebe es derzeit keine konkreten Pläne, das Gelände zu verkaufen, so Unternehmenssprecher Michel Wenger. Vielmehr werde weiterhin in den Standort investiert.

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Die Stadtverwaltung bezeichnet den Vorschlag als vorsorgliche Maßnahme. Sollte Saint-Gobain den Standort jemals aufgeben, könnte Bergisch Gladbach dank der Regelung schnell handeln. Ziel ist es, Gewerbeflächen für künftige Unternehmensansiedlungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu sichern.

Die Verordnung würde der Stadt ein Vorkaufsrecht für zentrale Teile des Industriegebiets West einräumen, darunter Flächen in der Nähe der Britannia Hütte und der Hermann-Löns-Straße. Die Maßnahme soll den begrenzten Gewerbeflächenbestand erhalten und die wirtschaftliche Zukunft der Stadt absichern.

Quelle