Bensbergs Kultur- und Sportstätten erhalten Millionenförderung und neue Konzepte
Julian NetteBensbergs Kultur- und Sportstätten erhalten Millionenförderung und neue Konzepte
Mehrere kulturelle und sportliche Projekte in der Stadt kommen mit neuen Fördermitteln und Sanierungen voran. Während einige Einrichtungen sich auf die Wiedereröffnung vorbereiten, stehen andere aufgrund laufender Haushaltsanpassungen vor Veränderungen. Zu den jüngsten Entwicklungen zählen Verbesserungen der Barrierefreiheit, historische Gedenkinitiativen und Anpassungen in der Veranstaltungplanung für künftige Feiern.
Das Bergische Museum in Bensberg wird nach kleineren Reparaturarbeiten, die rund 40.000 Euro kosteten, im Juni teilweise wiedereröffnet. Gleichzeitig wird an einem umfassenden Sanierungsplan für die veralteten Elektroanlagen gearbeitet, allerdings steht noch kein Fertigstellungstermin fest.
Trotz Kürzungen bleibt die kulturelle Förderung der Stadt stabil: 20.000 Euro sind weiterhin für Einrichtungen vorgesehen. Zwei lokale Spielstätten, das Theas Theater und der Puppenpavillon in Bensberg, erhalten jeweils 12.500 Euro bzw. 7.500 Euro. Zudem wird im Haus der Musik am Langemarckweg bald ein Aufzug installiert, um allen Besuchern den Zugang zu erleichtern.
Im Sportbereich sind die Beachvolleyballanlage und die Pétanque-Bahn auf dem ehemaligen Sportgelände Katterbach nun fertiggestellt. Auch die Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird nach der Modernisierung der Elektroanlagen im Herbst wieder eröffnet.
Neue Stolpersteine sollen an zwei ermordete Kriegsgefangene sowie an Maria Herbrand erinnern, ein Opfer der NS-Gewalt in Hadamar. Für die Zukunft könnte es sein, dass die Hauptveranstaltungen des Karnevals 2027 in Schulsporthallen stattfinden, da die zentrale Werkstatt als Veranstaltungsort nicht mehr zur Verfügung steht.
Die Stadt setzt weiterhin auf eine Balance zwischen Modernisierungen, Fördermitteln und historischer Erinnerung in ihren kulturellen und sportlichen Einrichtungen. Mit teilweisen Wiedereröffnungen, Barrierefreiheitsmaßnahmen und neuen Gedenkstätten werden die Bürger schrittweise Veränderungen in den lokalen Angeboten erleben. Künftige Veranstaltungen könnten jedoch aufgrund anhaltender logistischer Herausforderungen alternative Austragungsorte benötigen.






