Belgischer Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung auf der B258 gestoppt
Albin KeudelBelgischer Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung auf der B258 gestoppt
Belgischer Holztransporter auf Bundesstraße 258 gestoppt – massive Überladung und Umweltverstöße
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurde ein belgischer Holzlastwagen auf der Bundesstraße 258 von der Polizei angehalten. Die Beamten stellten fest, dass das Fahrzeug gefährlich überladen war und sowohl den zulässigen Lärmpegel als auch die Abgasgrenzen illegal überschritt. Dem Fahrer drohen nun hohe Geldstrafen sowie weitere rechtliche Konsequenzen.
Gegen 5:20 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeidirektion Euskirchen den 36-jährigen belgischen Fahrer in der Nähe von Hellenthal. Der Lkw transportierte 63,7 Tonnen Holz – und überschritt damit die abgelaufene Sondergenehmigung um 23,7 Tonnen. Zudem war das Abgassystem manipuliert worden, sodass der Lastwagen den doppelten erlaubten Lärmpegel verursachte und ungefilterte Abgase ausstieß.
Die Polizei ordnete an, die Ladung umgehend abzuladen, und beschlagnahmte den Lkw für eine umfassende technische Überprüfung. Gegen den Fahrer wurden Strafen in Höhe von insgesamt 2.200 Euro inklusive Verfahrenskosten verhängt.
Die Aktion war Teil einer abgestimmten Kontrollwelle der deutschen und belgischen Verkehrsbehörden. Während die Euskirchener Polizei auf deutscher Seite Kontrollen durchführte, führte die Polizeizone Eifel zeitgleich Inspektionen in Belgien durch. Gleichzeitig überwachte der Zentrale Verkehrsdienst in Wittlich den Schwerlastverkehr in ganz Rheinland-Pfalz.
Die gemeinsame Operation unterstreicht die fortlaufende grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Durchsetzung von Verkehrsregeln. Durch die gezielte Überprüfung überladener und nicht konformer Fahrzeuge sollen die Verkehrssicherheit erhöht und Umweltbelastungen reduziert werden. Der Fall des Fahrers wird nun im verwaltungsrechtlichen Verfahren weiterverfolgt.






