08 April 2026, 06:10

"Ambient Noise" enthüllt den hektischen Alltag der dpa-Nachrichtenredaktion

Eine Gruppe von Journalisten mit Mikrofonen, Kameras und Papieren, die vor einer Menge von Reportern vor einem Gebäude stehen.

"Ambient Noise" enthüllt den hektischen Alltag der dpa-Nachrichtenredaktion

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen seltenen Einblick in die hochdynamische Welt der Nachrichtenberichterstattung. Unter der Regie von Friedrich Rackwitz begleitet der Film den Arbeitsalltag von rund 400 Redakteurinnen und Redakteuren der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin. Er zeigt, wie Informationen gesammelt, überprüft und zu aktuellen Meldungen verarbeitet werden – ganz ohne Kommentar oder Erzählerstimme.

Gedreht wurde der 83-minütige Dokumentarfilm ausschließlich in Deutschland. Er taucht die Zuschauer:innen in eine Nachrichtenredaktion ein, die sich wie eine eigene, von der Außenwelt abgekoppelte Sphäre anfühlt. Doch die hier getroffenen Entscheidungen prägen die Schlagzeilen weltweit. Statt auf Voice-over zu setzen, lässt der Film den Rhythmus des Arbeitsalltags für sich sprechen.

Produziert wurde Ambient Noise von der Meku Film GmbH in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München). Der Film war 2016 für den Deutschen Wettbewerb des DOK.fest München nominiert und erhielt von der FSK eine Freigabe ohne Altersbeschränkung, was ihn für alle Zielgruppen zugänglich macht.

Ambient Noise zeigt ungeschönt, wie Nachrichten entstehen. Der beobachtende Stil des Dokumentarfilms unterstreicht die Präzision und Dringlichkeit hinter den Schlagzeilen. Seine Veröffentlichung 2016 markierte einen leisen, aber eindrucksvollen Beitrag zum deutschen Dokumentarfilmschaffen.

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