22 March 2026, 10:09

3.600 Veranstaltungen gegen Rassismus: Deutschland zeigt Flagge im März 2026

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Transparent mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

3.600 Veranstaltungen gegen Rassismus: Deutschland zeigt Flagge im März 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026: Über 3.600 Veranstaltungen vom 16. bis 29. März

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Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 finden vom 16. bis 29. März statt. Bundesweit sind mehr als 3.600 Veranstaltungen geplant – von Filmvorführungen über Workshops bis hin zu Kundgebungen. Ein Höhepunkt ist die kostenlose Dokumentation "Das deutsche Volk" am 24. März in Duisburg, die sich mit den Folgen des rassistischen Anschlags in Hanau auseinandersetzt.

Die Veranstaltung im Filmforum Duisburg (Dellplatz 15) beginnt mit Einlass um 17:15 Uhr, der Film von Marcin Wierzchowski startet um 17:30 Uhr. Die Doku begleitet Angehörige der Opfer des Hanauer Anschlags von 2020 und zeigt ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit sowie ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung bis zum 22. März jedoch erforderlich.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus umfassen Aktionen in zahlreichen Städten. Allein in Nordrhein-Westfalen sind 73 Veranstaltungen geplant, davon 20 in Mönchengladbach. In Berlin finden 63 Events in Charlottenburg-Wilmersdorf, 42 in Pankow sowie Kundgebungen in Neukölln, Spandau und Weißensee am 20. und 21. März statt. Auch in Bottrop, Offenburg, Potsdam und Beeskow gibt es Ausstellungen, Vorträge und Workshops. Ein sportlicher Aktionstag ist für den 28. März in Potsdam-Mittelmark vorgesehen.

Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" fördert die Kampagne Dialog und gesellschaftliche Verantwortung. Die Veranstaltungen zielen darauf ab, Bewusstsein zu schaffen, Empathie zu stärken und Diskriminierung in all ihren Formen entgegenzutreten.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 vereinen tausende Aktionen im ganzen Land. Von lokalen Workshops bis zu prominenten Filmvorführungen setzt sich das Programm mit Rassismus und Rechtsextremismus auseinander – durch Bildung und öffentliche Teilhabe. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltungen Solidarität stärken und langfristiges Engagement gegen Diskriminierung anregen.

Quelle