180 Frauenstimmen und ein geheimnisvolles Ritual vor jedem Konzert
Deutschlands größter Frauenchor hat seinen Sitz in Willich
Mit 180 Stimmen hat der Chor sich einen Namen für mitreißende Auftritte gemacht, die das Publikum tief berühren. Ihr einzigartiger Ansatz umfasst ein ungewöhnliches Ritual vor jedem Konzert – ein Geheimnis, das sie für ihre emotionale Wirkung verantwortlich machen.
Vor fast 20 Jahren gründete Andrea Kautny den Chor mit zunächst 120 Sängerinnen. Heute zählt die Formation 180 stimmstarke Frauen, deren Repertoire von Rock und Pop bis zu Musical-Melodien reicht – stets mit Liedern, die berühren und eine Botschaft transportieren.
Vor jedem Auftritt pflegen die Frauen ein besonderes Ritual, das sie "Aura-Kuscheln" nennen: Sie bewegen sich frei, lächeln einander zu, umarmen sich und verbinden sich miteinander – ganz ohne zu singen. Diese gemeinsame Energie, so ihr Glaube, verleiht ihrem unverwechselbaren Klang die besondere Kraft. Das Ergebnis? Stehende Ovationen sind keine Seltenheit.
Für 2026 plant der Chor eine Tour durch Nordrhein-Westfalen mit Stationen in Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und der Heimatstadt Willich. Jedes Konzert soll die Zuhörer auf eine emotionale Reise durch die Musik mitnehmen.
Mit ihrer Mischung aus musikalischer Vielfalt und tiefer Emotionalität hat sich der Chor als besondere Bühnensensation etabliert. Die Tour 2026 wird ihre einzigartigen Auftritte in vier große Städte tragen – und das Publikum darf sich auf ein Erlebnis freuen, das auf Verbindung beruht: unter den Sängerinnen selbst und mit denen, die zuhören.
Die Wurzeln der emotionalen Anziehungskraft von Frauenpower
Neue Erkenntnisse enthüllen, wie Andreas Kautnys Weg die einzigartige Stilrichtung von Frauenpower geprägt hat. Hier ist, was Sie wissen sollten:
- Frauenpower wurde 2008 gegründet, nachdem zu viele talentierte weibliche Bewerberinnen Kautnys frühere Gruppe, die Tonköpfe (2001), überfordert hatten.
- Kautnys Fokus auf Emotion und Bewegung stammt aus ihren Studien in Chorleitung von 1996 bis 2000, die persönlichen Ausdruck über traditionelle Notenblätter betonten.
- Das Frauen-only-Format des Chors entstand aus Kautnys Glauben an die Schaffung eines Raums, in dem weibliche Stimmen ungeniert gedeihen konnten.