15-Jähriger stürzt mit frisiertem Mofa bei Polizeiflucht in Langerwehe
Ivana Schleich15-Jähriger stürzt mit frisiertem Mofa bei Polizeiflucht in Langerwehe
15-Jähriger stürzt mit frisiertem Mofa bei Flucht vor Polizei in Langerwehe – Beifahrer verletzt
Am Donnerstagnachmittag verunglückte ein 15-jähriger Fahrer in Langerwehe mit einem technisch veränderten Mofa, als er versucht haben soll, vor einer Polizeikontrolle zu fliehen. Bei dem Unfall wurde ein Mitfahrer leicht verletzt, zudem entstand geringer Sachschaden. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen nun auf Hochtouren.
Der Unfall ereignete sich gegen Mittag auf der Josef-Schwarz-Straße in Langerwehe. Der Fahrer aus Eschweiler war mit einem ebenfalls 15-jährigen Beifahrer aus Düren unterwegs, als Beamte das Fahrzeug anhalten wollten. Statt zu stoppen, gab der Jugendliche jedoch Gas und beschleunigte auf ein Tempo jenseits der für Mofas geltenden Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.
Beim Ausweichen in eine Pfütze verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin stürzte. Der unfallbeteiligte Beifahrer, der keinen Helm trug, erlitt leichte Verletzungen, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der Schaden am Mofa und an der Umgebung wird auf etwa 200 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen ergaben, dass das Mofa technisch manipuliert worden war, um die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung zu umgehen. Der Fahrer verfügte lediglich über einen Mofa-Führerschein (Prüfbescheinigung), aber nicht über eine vollständige Fahrerlaubnis. Die Verkehrspolizei Düren hat nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Führerschein und Flucht vor der Polizei eingeleitet.
Der Fall wird nun strafrechtlich weiterverfolgt, dem Fahrer drohen entsprechende Anklagen. Die Polizei warnte in diesem Zusammenhang erneut vor den Gefahren von Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis sowie illegalen Fahrzeugveränderungen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.






