109 Dezibel in Witten: Beschlagnahmtes Hochleistungsauto schockt mit extremem Motorenlärm
Julian Nette109 Dezibel in Witten: Beschlagnahmtes Hochleistungsauto schockt mit extremem Motorenlärm
In Witten wurde ein Hochleistungsfahrzeug beschlagnahmt, nachdem es extrem laute Geräusche produziert hatte – weit über den gesetzlich erlaubten Grenzwerten. Das in einer Halteverbotszone abgestellte Auto war mit einem Motor ausgestattet, der für eine extreme Schallentwicklung umgebaut worden war.
Der Vorfall ereignete sich in der Holbeinstraße, wo das Fahrzeug in einer absoluten Parkverbotszone abgestellt worden war. Bei der Überprüfung maß der Motor 109 Dezibel – deutlich über dem gesetzlichen Limit von 82 dB. Die Behörden gehen davon aus, dass die Motorsoftware manipuliert wurde, um den Lärmpegel künstlich zu erhöhen.
Das Auto wurde sofort sichergestellt, und dem Besitzer drohen nun verwaltungsrechtliche Konsequenzen. Die Behörden bestätigten, dass die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs aufgrund der Veränderungen ungültig geworden sei.
Aktuell gibt es in Deutschland keine spezifischen Gesetze, die sich gezielt gegen laute Verbrennungsmotoren in Sportwagen richten. Die bestehenden Vorschriften konzentrieren sich stattdessen auf Standards für Elektrofahrzeuge, Notrufsysteme sowie aktualisierte Prüfvorschriften für Nutzfahrzeuge.
Das Fahrzeug bleibt vorerst in Polizeigewahrsam, während das Verfahren läuft. Der Besitzer muss sich nun mit den rechtlichen Folgen sowohl des Lärmverstoßes als auch des Parkvergehens auseinandersetzen. In den letzten Jahren wurden keine weiteren technischen oder regulatorischen Änderungen in Bezug auf Motorenlärm eingeführt.






