22 March 2026, 14:11

1.000 Menschen protestieren in Köln gegen Rassismus am internationalen Aktionstag

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

1.000 Menschen protestieren in Köln gegen Rassismus am internationalen Aktionstag

Über 1.000 Menschen gingen am 21. März 2026 in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus zu protestieren. Die Demonstration fand anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen Fahnen und Schilder mit Botschaften wie "Herz statt Hass".

Der Marsch startete am Südermannplatz, wo sich die Menschen versammelten, bevor sie entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz zogen. Viele hielten bunte Transparente und Plakate hoch und machten so ihre Haltung gegen Diskriminierung deutlich sichtbar. Ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der sich gegen die AfD richtete, war ebenfalls Teil der Kundgebung in der Nähe des Rudolfplatzes.

Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, doch erste Schätzungen zeigten eine geringere Beteiligung. Dennoch zählte die Veranstaltung zu den größten in der Region. Ähnliche Proteste fanden in mindestens elf weiteren deutschen Städten und Regionen statt, darunter Bergisch Gladbach, Lüneburg, Stuttgart und Berlin-Rudow.

Lokale Initiativen in Köln hatten die Bürgerinnen und Bürger zuvor aufgerufen, sich den Demonstrationen anzuschließen. Die abgestimmten Aktionen spiegelten eine bundesweite Bewegung wider, die Rassismus herausfordert und Solidarität am internationalen Aktionstag fördert.

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Die Proteste in Köln und in ganz Deutschland unterstrichen die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen rassistische Diskriminierung. Mit Märschen, Wagen und öffentlichen Kundgebungen verstärkten die Teilnehmenden ihre Botschaft der Einheit. Die Veranstaltungen endeten friedlich und setzten so ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus in zahlreichen Gemeinden.

Quelle